Allgemeines

Freitragende Schiebetore - Keine Hindernisse in der lichten Durchfahrt

 

Die Konstruktion des Torblattes erfolgt freitragend als umlaufenden Rahmen aus Rechteckrohrprofilen, entsprechend statischen Vorgaben, biege- und verwindungs- steif auf Gehrung verschweißt mit Verstärkungsfriesprofilen und mit vertikal angeordneten und Quadrat- od. Rechteckrohrstäben oder Maschinen- geflechten und/oder mit anderen Bewehrungsmaterialien ausgefüllt. Individuelle Wünsche in der Gestaltung können durch zahlreiche weitere Varianten wie:

  • Stahl- Kassetten- Füllungen, Holzplatten- oder Bohlenbeplankungen,
  • dickwandige transparente Kunststoff- oder Verbundglaseinsätze sowie
  • dickwandige Blecheinsätze mit gelaserten Ornamenten od. Schriftzügen
  • seitlich aufgesetzten Staketen
  • mit Rahmenüberstand eingelassene Rund- od. Rechteckrohrprofile (Enden auf Gehrung geschnitten) ausgeführt werden.

Seitlicher Platzbedarf / Torblattbreite
Konstruktionsbedingt sind der lichten Durchfahrtsbreite mindestens 35%
für die Auskragung der Tragwerkskonstruktion hinzuzurechnen
(Bsp. 10m lichte Weite » ca. 13,80 Torblattbreite » Verschiebebereich ges. 23,80m)

 

Die Anschlag- bzw. Führungspfosten werden aus Quadratrohrprofilen, entsprechend den statischen Vorgaben dimensioniert und nehmen horizontale Kräfte und seitliche Kippmomente auf. Die Pfosten können mit Zaunanschlussleisten gemäß der abgehenden Beplankung ausgerüstet werden.

Die Führungsschiene besteht aus einem kaltgewalzten C- Profil und wird mit dem biegesteifen Torblatt kraftschlüssig verbunden.

Die Rollenapparate des Tores bestehen aus vertikalen und horizontalen kugel- bzw. wälzgelagerten Polyamidrollen, welche teilw. pendeln an einer Achse angebracht sind. Diese können horizontale und vertikale Kräfte aufnehmen sowie Kippmomente ausgleichen.

An der Führungssäule werden einstellbare und mit Einklemmschutz versehene Führungsrollen aus Polyamid vorgesehen, welche über am Oberholm des Rahmens befindliche Kratzschutzleisten die Toranlage seitlich führen.

 

Geländebedingte Besonderheiten können durch konstruktive Ausbildungen als Parallelogrammausführung berücksichtigt werden.

Fundamentrahmen:
Die Torkonstruktion wird werkseitig auf einem Hilfsrahmen vormontiert und ist nach höhen- und fluchtgerechter Dübelbefestigung sowie nach den elektrischen Anschlussarbeiten sofort einsatzbereit.

Anzahl /Ausbildung der Torflügel: Lichte Weiten automatisiert
einflügelig / zweiflügelig symetrisch oder asymetrisch geteilt geläufig / zweiflügelig teleskopierbar

Standardausführung: 1- flügelig; Breite bis 20 m
oder 2- flügelig Breite bis 40 m
oder Teleskop 2- flügelig Breite bis 15 m

 

Antriebssäule:
Elektromechanischer Antrieb mit Magnetbremse und Rutschkupplung
integriert in einem Schaltschrank mit Wartungstür.

Antriebsübertragung:
- Zahnstange
- innenliegende GAL- Kette (bis 10 m)
 

Steuerungen:
- Totmann-Wendeschützsteuerung
- Standardplatinensteuerung in Selbsthaltung programmierbar
- SPS-Steuerung mit Verknüpfungsmöglichkeiten

  (frei erweiter- und programmierbar)
- Frequenzumrichter für Sanftanlauf / Beschleunigung / Bremsen in den  

  Endlagen

Einschaltdauer:
- Industriestandard 100 % ED

Tor-Öffnungs- und Schließzeiten:
- Standard 20 cm / Sekunde
- frequenzgesteuert 35 cm / Sekunde

 

Verschlusssicherheit:
- Selbstverriegelnde Antriebe
- oder in Kombination mit Motor- und Elektroschlössern
- handentriegelbar im stromlosen Zustand

UVV gem. DIN EN ISO:
- Sicherheitskontaktleisten (SKL) an allen Scher- und
  Quetschstellen, induktive wartungsfreie Seilübertragung
- Lichtschranken in der Lichten sowie im Öffnungsbereich
- Optische Warneinrichtungen

 

Korrosionsschutz:

- Stückfeuerverzinkung nach DIN EN 1461 + optionaler Pulverbeschichtung oder

- TORWERK-Langzeit-Korrosionsschutz

 

Freigabeplanung
Sämtliche automatisierte Toranlagen werden freigezeichnet, erhalten umfangreiche Dokumentationen wie Bedienungs- und Wartungsanleitungen sowie notwendige Prüfbücher.

 

Mögliche Zusatzausrüstungen:
- Übersteigschutz
- reflektierende Signalstreifen
- richtungsabhängige Induktionsschleifen
- Schleusenfunktion über SPS
- Verknüpfungen mit Brandschutzmeldeanlagen / Objektmanagement
- Zustandsüberwachung / Meldesignale
- Ampelanlagen
- Elektroschlösser, Motorschlösser
- Code- Schlösser /- Leser / Funk / Transponder / weitere Befehlsgeber
- Aussparungen für Sprechanlagen / Kartenleser / Klingel
- Torbeschilderung

Wartung / Prüfung / Service:
- Prüfung einschl. Kraftmeßprotokoll
- Wartungs- und Serviceleistungen

 

Endmontage einer Torserie

Qualität zahlt sich aus.

Produktübersicht

TORWERK-Langzeit-Korrosionsschutz

Referenzen

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